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Die Gesetze kommen mit der rasenden Entwicklung des Internets
nicht mit. Jeder deutsche Anbieter von Webspace weist darauf hin,
das illegale Inhalte wie z.B. Kinderpornographie nicht erlaubt
sind. Jeder Inhaber von Webspace haftet aber selbst für die von
ihm gestellten Inhalte. Dies umgehen Betreiber von illegalen Homepages
indem sie sich z.b. bei ausländischen Servern anmelden. Oder sie
verstecken ihre Seiten in Homepages mit legalen Inhalten. Die
User dieser Inhalte bekommen über Szenen dann die Tipps, wie sie
auf diese Seite kommen. Kein Anbieter schafft es die Seiten seiner
Kunden täglich durchzuforsten.
Von Januar 2000 bis
September 2000 ist die Zahl der Internetnutzer alleine in Deutschland
um 6 Millionen (!) auf 18 Millionen gestiegen. Eine rasende Entwicklung.
Gerade im Bereich Kinderpornographie ersetzt das Internet (noch)
nicht den Postweg oder den Griff unter die Theke eines Videoshops.
Aber die Anbieter lernen dazu. Die Pädophilen lernen dazu... und
sie lernen schneller als die staatlichen Einrichtungen.
Es gibt Möglichkeiten
den Besucher solcher Seiten zurückzuverfolgen. Und zwar mit der
sogenannten IP-Nummer, die jeder erhält sobald er sich ins Internet
einwählt. Dem Provider ist bekannt welcher Rechner sich hinter
einer IP versteckt. Bei Verdachtsmomenten muss er diese Daten
an die Polizei weitergeben.
Die Seiten werden
dann im Normalfall vom Provider aus gelöscht. Leider ist es aber
meistens so das sie dann eben unter einem anderen Anbieter, einer
anderen URL ein paar Tage später wieder irgendwo im Internet erscheinen.
Aber immer wieder
gelingt den Behörden doch ein Coup und die Hoffnung steigt das
sie einmal so ausgebildet sind um alle die zu finden die Seiten
mit Kinderpornographie ins Netz stellen oder den Inhalt dieser
Seiten für ihre perversen Aktionen nutzen!
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