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Quelle:Vogon

Kinderpornografie im Internet
 

Der Kinderpornografie im Internet den Garaus machen? Nur, wenn die Banken mitspielen! Problematik Wer behauptet, die Flut von Kinderpornographie im Internet sei nicht zu stoppen, der steckt den Kopf in den Sand. Denn für dieses verwerfliche Delikt wird nur dann ein Nährboden geschaffen, wenn ein Web-Host, eine Suchmaschine, eine Internetabrechnungsfirma, eine Bank, ein Kreditkartenunternehmen und ein Internetdienstanbieter mitwirken.

Das Ganze ließe sich schon im Keim ersticken, wenn die Geldgeber den Hahn zudrehen würden. In diesem Beitrag fordert Vogon International, der führende Experte in Sachen forensischer EDV-Ermittlung, die Finanzinstitute zum Handeln auf. Hintergrund Bei den forensischen EDV-Untersuchungen, die in der ganzen Welt durchgeführt werden, ist oftmals der Verdacht auf Kinderpornografie Grund für die Ermittlungen. Diese Art von Verbrechen bildet seit geraumer Zeit einen Schwerpunkt bei der Arbeit von Polizei- und Zollbeamten der westlichen Welt, allein schon deshalb, weil die Aussicht auf Erfolg groß ist und aufgeklärte Fälle bei Politikern, Medien und Steuerzahlern gut ankommen. Außerdem stellen diese Delikte in der Regel keine großen Herausforderungen für forensische EDV-Ermittler dar und der Kläger kommt meist mit wenigen Ressourcen aus.

Als Vogon International erste forensische Untersuchungen im EDV-Bereich durchführte, waren die Verdächtigen fast immer hart gesottene Kinderpornografen, die Sammlungen pornografischer Kinderbilder zusammengestellt und ausgetauscht hatten. Es handelte sich dabei um ausgemachte Pädokriminelle – viele mit einer langen Geschichte sexueller Übergriffe auf Kinder – und das mittels Computer ausgetauschte pädophile Material änderte sich nur selten. In den letzten drei Jahren ist die Ausdehnung und Menge der aufgedeckten Fälle von Kinderpornografie jedoch drastisch angestiegen. Dies steht teilweise in direktem Zusammenhang mit der weiten Verbreitung von Computern und dem einfachen Zugang zum Internet.

Noch bedenklicher ist aber, dass die Herstellung und Verteilung von Kinderpornografie nun auf kommerzieller Basis erfolgt. Wie konnte es so weit kommen? Die oft laxe Einstellung der Strafverfolgungs- und Justizbehörden Anfang der 90er Jahre hat der Ausbreitung von pädokriminellen Netzwerken Vorschub geleistet. Aufgrund unzureichender Geldmittel und schlechter technischer Ausrüstung wurden die Polizei- und Zollbeamten mit der stetig wachsenden Anzahl von pornografischen Kinderbildern nicht mehr fertig. Weitaus schlimmer aber war, dass Länder wie Großbritannien die Personen, die wegen Computerpornografie verurteilt wurden, meist mit einer Strafe auf Bewährung davonkommen ließen und so den Eindruck erweckten, dass Kinderpornografie ein Kavaliersdelikt sei. Während die Mühlen des Justiz- und Strafverfolgungswesens langsam mahlen, ändert sich die Welt des Kinderpornografen in rasantem Tempo.

Die Technologie, die zum Erstellen, Speichern und Austauschen von digitalen Bildern benötigt wird, hat einen Preissturz mitgemacht, ist aber gleichzeitig flexibler und schneller geworden. Die Verfügbarkeit billiger Computersysteme und Länder mit einer Rechtssprechung, die das Betreiben von Computern mit pornografischen Kinderbildern nicht bestraft, hat latente Pornografen, die pädophilem Material so lange zugeneigt sind, wie sie darauf ohne direktes, persönliches Risiko zugreifen können, aus ihren Schlupfwinkeln gelockt. Der Zerfall des Ostblocks und die Notwendigkeit der Menschen, mit allen Mitteln an Geld zu kommen, hat unzählige Websites aus dem Boden sprießen lassen, in deren Domainnamen „.CP“ oder „.KP“ vorkommt, um damit auf „Child Pornography“ bzw. Kinderpornografie hinzuweisen. Allein in Russland werden schätzungsweise 100 000 solcher Websites betrieben. Eine kürzlich durchgeführte Suche ergab, dass bei annähernd 4 500 Websites das Wort „Lolita“ irgendwo im Domainnamen auftauchte. Man geht weiterhin davon aus, dass diese russischen Websites 200 Millionen bis über eine Milliarde Dollar pro Jahr generieren, wobei die Einnahmen in erster Linie von ihren westlichen Kunden stammen.

Quelle:Vogon