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Nein!!! - Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

 

 

User, die im Internet auf kinderpornografische Inhalte stoßen, sollten die nächste Polizeidienststelle oder das zuständige Landeskriminalamt informieren. Die Beamten benötigen jedoch ganz bestimmte Informationen - je nach Fundort.

1. WWW: Die Webadresse notieren oder - um Tippfehler zu vermeiden - kopieren und ins Meldeformular einsetzen. Falls auf dem betreffendem Server Angaben über den Betreiber zu finden sind, diese ebenfalls angeben. War ein Passwort nötig, um auf diese Seite zu gelangen, auch dieses unbedingt nennen.

2. Newsgroups: Den Newsserver angeben, außerdem die Bezeichnung der Newsgroup, den Namen der fraglichen Datei sowie genaue Uhrzeit des Fundes.

3. Chat-Foren: Den Ort angeben (zum Beispiel den IRC-Server) und den Namen des Chatforums. Wichtig für die Polizei sind auch das Pseudonym (Nick) und die E-Mail-Adresse, der genaue Wortlaut nd die exakte Uhrzeit, zu der der Dialog stattgefunden hat.

Wichtig: Nur Zufallsfunde melden, niemals Privatpolizist spielen. Anschließend möglichst alle Informationen vom eigenen Rechner löschen, auch den Cache nicht vergessen. Es hat schon Fälle gegeben, in denen Hinweisgeber selbst ins Fadenkreuz der Ermittlungen geraten sind.

Strafen: Welche Strafen drohen bei Herstellung, Handel oder Besitz von Kinderpornografie?
"Wer ein Kind für pornografische Zwecke sexuell missbraucht, muss mit Haftstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren rechnen, in schweren Fällen mit mindestens einem Jahr. Für die Verbreitung von kinderpornografischem Material sieht der Gesetzesgeber drei Monate bis fünf Jahre Haft vor, bei gewerbsmäßigem Handel sechs Monate bis zehn Jahre. Der Besitz von Kinderpornografie wird mit einer Geldstrafe oder Freiheitsentzug bis zu einem Jahr geahndet.

 

Quelle: Com!online 9/2202