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Nein!!! - Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

 

 

In Memory...

 

Danke fürs kümmern...
fürs reden...
fürs zuhören...

Danke fürs immer da sein...

 

12.01.2006

Dieser Spruch stand auf einem kleinen Engel den ich dir im August 2004 geschenkt habe. Ein Ausdruck meiner Dankbarkeit dir gegenüber. Jeder wollte ihn sehen. Du hast ihn keinem gezeigt. Hattest Tränen in den Augen und dich so sehr darüber gefreut. Und ihn noch am gleichen Tag in deinem Auto ans Amaturenbrett geklebt. Dieser Engel... die Bedeutung von ihm kannten nur du und ich. Ich freue mich darüber das er auch jetzt noch bei dir ist..

Jetzt bist du nicht mehr da. Und ich vermisse dich sehr. Du fehlst mir jeden Tag und die Trauer in mir bricht immer wieder aus der Schublade aus, in der ich versuche sie einzuschliessen. Keine Vorwürfe, keine Wut auf dich. Einfach nur eine tiefe Trauer und ein grosses Loch in meinen Gedanken, meinem Herzen, meinem Sein. Ein Loch das niemand stopfen können wird. Denn du warst einmalig. Die einzige Füllung für diese Loch, die es je geben konnte.

Ich muss lernen mit deinem Tod zu leben. Akzeptiere deinen Schritt. Ich weiss, du wolltest leben, aber du konntest es nicht mehr. Dir selbst blieb am Ende nichts anderes mehr übrig als dieses Leben zu beenden. Um zu überleben. Mir bleibt jetzt nur das Leben ohne dich übrig. Zu meistern, ja. Aber nie mehr so wie früher.

Die letzten Jahre sind wir uns so nahe gekommen wie kein anderer aus unserer Familie mir nahe kommen konnte. Ich habe es keinem erlaubt. Werde es auch keinem erlauben. Du hast hinter mir gestanden. Hast dich getraut zu fragen, hast zugehört. Du hast mir bestätigt was andere als Lügen abtun. Als Hirngespinste. Du hast mir den Rücken gestärkt und mir das Gefühl gegeben, das Richtige zu tun. Du warst so stolz auf die Kinderschreie. So stolz auf mich.Und es gibt keinen anderen Platz auf der Welt der dir mehr zeigen könnte wie sehr ich dich geschätzt und geliebt habe, als einen Platz auf der Kinderschreie. Deswegen diese Seite heute. Eine Seite ganz alleine für dich. Eine Platz an dem du jetzt zuhause sein kannst.

Ich denke viel über den Tag nach, an dem du gegangen bist. Und viel über die Zeiten davor. Ich hätte dich gerne nochmal gesehen. Lebend. Lachend. Hätte gerne noch mal mit dir geredet. Dir gerne nochmal gesagt das ich dich lieb habe. Dich brauche. Mich darüber freue das es dich gibt. Ich konnte es nicht mehr. Aber ich möchte daran glauben das du jetzt von irgendwoher in mein Herz, meine Gedanken schauen kannst. Und darin wirst du dich finden. Jeden Tag. Jede Stunde.

Dein Bild steht bei mir und ich rede mit dir. Ich sehe dich wie du in Göttingen Kaffee eingeschenkt hast. Wie du mir immer wieder gesagt hast das ich was essen muss. Was warmes trinken muss. Ich sehe deinen Zauberbaum mit dem Gärtner davor den du mir aus Perlen gemacht hast. Sehe den Schutzengel neben dir und höre dich wie du meinen Namen ausgesprochen hast. Sehe dich im Flughafen sitzen und vor Aufregung zittern als wir nach Berlin geflogen sind - dein erster Flug. Ich erinnere mich an die Kraft die du ausgestrahlt hast als du das letztemal da warst. Du wolltest etwas an deinem Leben ändern. Aber das Leben hat dir, wie so oft, übel mitgespielt...

Erinnerungen... aber das sind die Momente von denen ich zehre. Ich fühle diesen grossen Schmerz in mir und kann es nicht glauben. Kann es noch nicht realisieren das du nicht mehr da bist. Und ich gönne dir von ganzem Herzen das du es hinter dir hast. Hoffe und wünsche das du jetzt endlich die ersehnte Ruhe hast, die du wolltest.
In schönen Momenten wünsche ich mir, das du sie miterleben könntest. Das du dabei sein könntest. Ich schaue dann in den Himmel und frage mich, ob du das von da oben siehst. Fühlst. Mache dich auf diesen Moment aufmerksam. Ich frage mich was du von Dingen hälst die ich tue. Frage mich was du wohl gerade tust. Ich versuche mir deinen letzten Gang die Treppe hoch vorzustellen. Es zerreist mir das Herz wenn ich dann daran denke, wie einsam, wie alleine du dich gefühlt haben musst. Wie entsetzlich dich das Leben gequält hat...

Es tut weh dich nicht mehr zu haben. Es tut weh zu wissen das ich nie wieder zum Telefon greifen kann. Nie wieder überraschend auf Besuch zu dir kommen kann. Es tat weh an Silvester das schweigende Telefon zu hören. Kein Anruf von dir gleich kurz nach zwölf. Da wurde mir zum erstenmal wirklich bewusst dass dein Anruf nie mehr kommen wird. Du hast mir immer mit deinem Anruf die Angst vor dieser Nacht ein bisschen nehmen können...

Verzeih mir das ich bei deiner letzten Fahrt nicht dabei war. Ich wollte dabei sein. Wollte nicht das du alleine in dieses Auto gebracht wirst. Ich wollte dir noch ein paar Dinge sagen. Nachsehen ob sie dich warm zugedeckt haben. Du warst doch immer so verfroren. Ich wollte dich noch einmal sehen. Dir auf meine Art und Weise Tschüss sagen. Das es nicht mehr dazu kam lag nicht an mir. Und ich hatte es wirklich so fest gewollt.

Aber in Gedanken wirst du immer da sein. Vielleicht nicht mehr so oft wie jetzt noch. Aber doch irgendwie immer. Falls du fühlen kannst dort wo du jetzt bist. Falls du denken und empfinden kannst... Dann fühle, denke und empfinde bitte nie das ich dich vergessen habe. In mir bist du immer. Du hast mit dazu beigetragen das ich der Mensch bin der ich bin. Du hast mit beigetragen Dinge von anderen Seiten zu sehen. Du hast mit beigetragen das ein kleines Gefühl von "Familie" vorhanden blieb.

Du bist für mich einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Ich hoffe darauf das wir uns irgendwann wiedersehen werden. Egal wie. Egal in welchen Dimensionen. Und ich freue mich schon darauf.


Pass gut auf dich auf..... egal wo du jetzt bist. Ich verstehe und respektiere deinen Entschluss. Ich war immer stolz auf dich. Habe dich mehr geliebt als ich selbst wusste. Das merke ich heute ganz bewusst. Jetzt wo du nicht mehr da bist. Und das wird sich nie ändern.


Ich werde dich nie vergessen... und ich weiss das du mir nicht wehtun wolltest. Aber es tut trotzdem weh... so sehr weh...


Schlaf gut Schwesterherz...

Deine Bine

 

10.09.2006

Es hat sich nichts geändert. Der Schmerz ist noch genauso grausam. Die Trauer noch genauso gross. Ich vermisse dich...

02.12.2007

ich habe Angst... der Tag kommt immer näher und ich spüre wie die Trauer in mir wieder auflebt.... du fehlst mir so. gerade jetzt

24.12.2007

Der Baum ist fertig. Steht in voller Pracht da. Teile seiner Äste verbinden drei gelbe Rosen zu deinem Grabgesteck. Alle sind fröhlich, freuen sich. Die Maske ist perfekt. In mir denkt alles an dich. Könnte weinen aber lache. "Lache Mädchen, wie es ist dir drin aussieht geht niemanden was an". Oft hat du den Spruch zitiert. Ich lebe ihn jetzt aus. Für dich. Was uns verbunden hat geht niemanden was an. Wie sehr du mir fehlst geht niemanden was an. Interessiert es überhaupt jemanden? Alle haben zu tun mit ihrer scheinheiligen Welt...
Du backst Kekse im Himmel sagt die Kleine. Spritzgebackenes schiesst mir als Gedanke genauso schnell in den Kopf, wie die Tränen in meine Augen. "Geht es dir gut Süße?"..... mir geht es nicht gut. Ich vermisse dich...

Zwei Jahre her seit ich das letztemal mit dir geredet habe. Zwei Jahre her das wir uns gesehen haben. Zwei Jahre schon. Die Uhr tickt und tickt. Noch Platz auf deiner Wolke? Hier im Leben wird ein wichtiger Platz für mich immer kleiner. Ich wäre jetzt gerne bei dir. Einige Zeit neben dir auf der Wolke sitzen und ausruhen können. Dich dann an der Hand nehmen und runterspringen um wieder mit beiden Beinen im Leben stehen zu können. Leider nicht möglich für dich. Für mich ja. Irgendwie hier unten. Ich weiss du bist bei mir. Ich hoffe du kannst fühlen wie sehr ich bei dir bin...... Ich hab dich lieb Schwesterherz.....

12.10.09
Danke für den Regenbogen.... ich fühle das er von dir für mich war...

07.01.2012
Das habe ich letztens gefunden. Ein kleiner Ausschnitt in der Zeitung. Ich habe sofort an dich gedacht dabei. Du bist mein Stern seitdem du nicht mehr da bist.

"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es dir sein als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.

Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.
Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein, mich gekannt zu haben...."

01.10.2013
Du fehlst mir so sehr. So sehr das es weh tut. Der Schmerz geht so tief das ich gerade das Gefühl habe, es zerreißt mir das Herz. Ich vermisse dich und ich würde so gerne jetzt einfach deine Stimme hören. Es bleibt still. So viele Jahre schon still. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurück drehen....

 

 

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