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Dunkelfeld
was
muss man darunter verstehen? Zum Dunkelfeld gehören die Fälle
von Missbrauch die stattfinden, aber nie an die Öffentlichkeit
kommen. Und das sind sehr sehr viele. Die Gründe dafür
das nicht angezeigt wurde sind vielseitig.
Was ich jetzt darüber schreibe ist keine Definition von mir.
Ich finde aber das sie alles aussagt. Unter dem Link "Studien"
findet ihr dann noch "genauere" Berichte im Bezug auf
die Dunkelziffer. Die aber natürlich nicht belegt werden können.
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| Ich
habe eine Kinderschreie-Interne Umfrage gemacht. Das Ergebnis ist
- meiner Meinung nach - Ein Spiegel für das was wir hinter dem
"Dunkelfeld" sehen können. Etwas gibt es aber zu bedenken
bei dem was ich euch hier bildlich als Ergebnis darstelle. Bei den
Zahlen wurde immer davon ausgegangen das EIN Kind EINEN Täter
angezeigt hat. Es zeigt nicht wieviele Kinder der Täter noch
missbraucht hat. Und das das die Regel ist - nämlich das Kinderschänder
meistens Mehrfachtäter sind, das wurde wissenschaftlich und polizeitechnisch,
schon oft bestätigt. |
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| Ergebnis
der internenen Umfrage. Geantwortet hatten 76 Betroffene: |
| IIIII
IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII
IIIII IIIII IIIII IIIII II (76) |
| Täter
nicht angezeigt: |
| IIIII
IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII
IIII (59) |
| Täter
angezeigt: |
| IIIII
IIIII IIIII II (17) |
| davon: |
| Freispruch,
Einstellung des Verfahrens, keine Strafverfolgung: |
| IIIII
IIIII II (12) |
| Schwebende
Anzeigen/Verfahren: |
| III
(3) |
| Täter
verurteilt zu Gefängnis: |
| I (Urteil:
3 Jahre 8 Monate für Missbrauch von 4 Kindern) (1) |
| Täter
verurteil auf Bewährung: |
| I
(Urteil: 1Jahr 6 Monate / 3 Jahre auf Bewährung für
Missbrauch von 3 Kindern) (1) |
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Das
Dunkelfeld der Sexualstraftaten
Sexualstraftaten sind so genannte Anzeigedelikte, d.h. Straftaten,
deren Erfassung, Aufklärung und Verfolgung wesentlich davon abhängt,
ob die Opfer Anzeige erstatten oder nicht. Anders als etwa beim Wohnungseinbruch
oder beim Kfz-Diebstahl, wo die Geschädigten meist schon wegen der
zu erwartenden Versicherungsleistungen Anzeige erstatten, gelten Sexualdelikte,
namentlich solche mit vorausgehenden nennenswerten Täter- Opfer-Beziehungen,
als deutlich unterberichtet. Opfer scheuen vielfach den Gang zur Polizei,
weil sie Nachteile befürchten, z.B. eine sekundäre Viktimisierung
durch anstrengende Vernehmungen, weil sie sich mitschuldig fühlen
oder weil sie Angst vor den Reaktionen ihres Umfelds haben. Das dadurch
bestehende Dunkelfeld der Sexualkriminalität ist naturgemäß schwer
abzuschätzen, da es zum einen in Deutschland bislang keine regelmäßigen
Opferumfragen oder Kriminalitätsbelastungsstudien gibt, andererseits
aber auch solche Studien nur einen Teil des Dunkelfeldes aufhellen
können. So stellt sich etwa die Frage der Repräsentativität der untersuchten
Stichprobe (Größe, Erreichbarkeit, Teilnahmebereitschaft) sowie der
Zuverlässigkeit der jeweils gewonnenen Angaben (Leugnung versus Übertreibung
der tatsächlich erlebten Viktimisierung). Nicht zuletzt kann auch
die Befragungsmethode (z.B. offene, geschlossene Fragen, schriftliche
oder mündliche Interviews) einen nicht geringen Einfluss auf die erzielten
Ergebnisse haben. In der einschlägigen Literatur schwanken die berichteten
Dunkelziffern, also das Verhältnis der bekannt gewordenen zu den tatsächlich
begangenen Sexualstraftaten zwischen 1:5 und 1:20. Diese hohe Spannbreite
hängt mit verschiedenen methodischen und definitorischen Aspekten
der referierten Studien zusammen, wie z.B. Stichprobenauswahl, Befragungsmethode
und verwendete Fragestellung (z.B. Delikte mit und ohne Körperkontakt).
Mitunter werden auch Ergebnisse ausländischer Studien unkritisch übernommen,
ohne dass länderspezifische Besonderheiten oder Unterschiede in der
strafrechtlichen Klassifikation der Delikte hinterfragt werden. Andere
Studien sprechen von 1:10 bis 1:30. Konkrete Zahlen gibt es in diesem
Bereich Dunkelfeld nicht. Siehe die Begründung oben. Aber was nicht
von der Hand zu weisen ist, ist die Tatsache das die Dunkelziffer
weit höher ist als die angezeigten Fälle. |
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