Gedanken in mir
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Nein!!! - Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch
 
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Schrei...

ich könnte noch so laut schreien
wenn ich nicht will das es gehört wird
hört man nichts.

ich könnte noch so laut schreien
wenn ich will das gehört wird
wird es nie gehört
wenn man nicht genau zuhört

hören zu wollen ist die grundlage fürs hören
gehört werden zu wollen ist die grundlage für schreien

oft will nicht gehört werden
oft ist nicht gewollt das gehört wird.

es zu hören tut für denjenigen der hört
manchmal genau so weh
wie die ursache des schreis
für denjenigen der schreit..

ich schreie..... aber so das nur ich es hören kann
es tut mir schon weh genug
an der erkenntnis das es nicht gehört werden will
würde ich verzweifeln


In mir...

in mir ist eine grosse traurigkeit
über da was ich bin
über das was mich so werden lies
über die eingeschränkten möglichkeiten
anders zu sein.

möchte nicht wissen was ich nicht weiss
und wissen was ich noch nicht weiss
möchte alleine sein, nicht reden, nicht denken
was ich beeinflussen kann beeinflusse ich
aber denken lässt sich nicht beeinflussen

trauere um jahre die ich nicht hatte, und die ich hatte
um jahre die ich haben werde oder nicht.
verdränge die vergangenheit um
mit ihr nicht die gegenwart zu entschuldigen

Und fühle das sie doch mitursache davon ist
ein grund sich wieder mehr damit zu beschäftigen
traurigkeit und angst lähmt die motivation
ich will anders sein
kann es nicht
will es nicht
darf es nicht

ausreden für lethargie
trauer ist gleich lähmung
bin gelähmt
bin müde

bin ich....


Zerrissen...

Sicherheit, Angst
Puzzleteile
das Bild - zerrissen
tausend kleine Stücke
Chaos, Wirrwarr
Schwarz und Weiss
eckig und rund
zerrissene Stücke meines Lebens

durcheinander auf einem Haufen
chaotisch in mir drin
Puzzle Vergangenheit zeigt die Gegenwart
Puzzle Zukunft die Angst

Sicherheit, Hilfe
wo sie zu finden ist
ist eine andere Welt
Wieder zerrissen

Welten die nicht miteinander harmonieren
zerreissen mich
Träume, Erinnerungen, Ängste, Bilder
Fetzen meines Lebens
zerrissen - von mir - in mir

schmerzende Ränder
Teile zusammenfügen
Verzweilfung beim suchen
vieles vernarbt
passt nicht mehr zusammen

andere Bilder, andere Welten
zerrissen zwischen Verantwortung und Wunsch
zwischen Hoffnung und Angst
Fetzen meines Lebens....
irgendwann ein Bild
mit Schnitten und Rissen
aber zusammen

zusammen gerissen:
Aus den Stücken
die auseinandergerissen waren....

 


Stimmen...

leise, zaghaft erst.
ein flüstern das ich am rande wahrnehme.
zu leise um gehört zu werden.
zu laut um ignorierbar zu sein.

sie reden von dingen, die ich nicht hören möchte.
die weh tun, die quälen.
dinge aus meinem leben?
dinge aus meiner einbildung?

keiner hört sie sonst.
sie werden lauter, immer lauter.
fragen, antworten, überzeugen und stellen in frage.
hämmern im kopf - unentwegt.

sie sind im kopf, im körper, in den gefühlen
nisten sich ein und vermehren sich.
je weniger ich auf sie hören möchte, umso lauter werden sie.
wehren sich gegen meine ignoranz.

zermürben mich, quälen mich.
beschuldigen mich und prangern mich an.
Mich? warum mich?
"weil du du bist"

"Seid still!"
"dann stirbst du, denn wir sind du"
kein abschalten möglich. hinhören.
quälen, leiden, zermürben

sie werden gehen, ich weiss das
es ist immer so
und jedes mal wenn sie gehen sagen sie:
"wir kommen wieder.."


 

 

ECut

Es geschieht,
ein Gedanke, ein Bild
eine Erinnerung oder ein Gefühl.

Eines zuviel.

Kein Platz mehr in mir.
Zuviel! Zu voll!
Wohin damit? Wie damit klar kommen?

Bienenschwarm im Kopf, Völle im Körper
Irgendwie muss noch was rein.
Platz machen für neues.
Ausweg nicht sichtbar

Stress, Wut, Enttäuschung, Druck
auf einmal überdimensional.
Verwandelt sich in Panik.

Gefangen im eigenen Kopf
im eigenen Körper.
Drankommen? Rauskommen?


Nein, nicht so....

Gedanke flammt auf, wird erstickt
- wieder da. Kampf dagegen beginnt.
Kein Platz für Kampf. Kein Platz für Panik.
Körper zu klein, zu eng, .... zu!

Kein Ausweg. Gedanke wird Gefühl.
Gefühl wird Wollen.
Gegenwehr - schwächer, weniger.
Vielleicht die Lösung? Hilfe?

Nein - Geht auch anders.
Panik wird grösser, Druck droht alles zu sprengen.
Schnitt ....
Panik und Druck - ein Gesicht.

Ein rotes Gesicht.
Rot für Alarm, für Achtung, für Stop!
Rot für Blut.
Blut für Platz.
Platz für mich.

Nicht wollen - müssen.
Dürfen?

Hinsehen, Angst haben .
Den neuen Platz geniessen

Zusehen -
wie der Druck aus mir rinnt...

Rot ...



Schuldig


"schuldig ist der der schuldig sich fühlt...."

Ein Zitat
ein Satz
viele Gedanken

Fragen an mich
welche Bedeutung?
welche Erklärung?

Schlüssel für etwas?

was verbietet mir das Verstehen
was versteckt sich dahinter?

spricht mich an und schreckt mich ab
Gedanken im Kreis:

Ich bin nicht schuld! Aber ich fühle....
nicht mehr aus dem Kopf zu kriegen...

"Schuldig ist der der schuldig sich fühlt"
Meinst du mich??

Ich bin nicht schuld.......


???

ein gefühl?
eine ahnung?
angst?
übertragung?
einbildung?

zu real
zu beängstigend
zu viel da

keine definition für fühlen
keine erklärung für angst
keine beschreibung für empfinden
keine worte für die antwort
keine nerven für die fragen

aber es ist da
in mir, auf mir
schleichend, kriechend
mächtig und wie nebel

versteckt sich vor mir
und zeigt mir "ich bin bei dir"
grausames spiel
kräftezehrend
überraschend

nicht verleugbar

und nach aussen nicht sichtbar.......
nicht erkennbar für euch

Ich eben....


Ein Märchen...

es war einmal...
ein kleines Mädchen.
gesund, glücklich, geliebt.

Märchen gibt es nicht.....